„Der erste Eindruck von der EuroMUN war überwältigend“

Vom 29. April bis zum 03. Mai 2015 haben neun Mitglieder unseres Vereins gemeinsam als Delegation die EuroMUN 2015 in Maastricht besucht.

Die EuroMUN 2015 war für einige von uns die erste MUN, die wir jemals besucht haben. Einen ersten Eindruck von den dort abgehaltenen Sessions haben wir schon in den Montagssitzungen unseres Vereins dem Hanseatic Model United Nations e.V. erhalten. Unsere Erwartungen und Vorstellungen über und an eine MUN wurden in diesen fünf Tagen allerdings weit übertroffen. Aber auch diejenigen von uns, die schon mehr Erfahrungen von den unterschiedlichsten MUNs mitgebracht hatten, waren begeistert.

Eingeleitet wurde die Simulation der Vereinten Nationen für zwei von uns und ungefähr weitere 50 Studenten durch ein dreitägiges Pre-Programm in Brüssel, durch das wir die ersten Kontakte zu Studenten aus der ganzen Welt knüpfen konnten, aber auch die Stadt auf eine unvergleichliche Weise kennen lernen durften. Ergänzt wurde dies durch die Möglichkeiten einen Einblick in die NATO sowie in das Europäische Parlament zu erlangen.

Mittwoch war unsere Gruppe wieder vollständig, als wir über Mittag alle in Maastricht ankamen. Ein paar von uns nahmen das Angebot wahr, an den Workshops teilzunehmen, andere haben sich von der Fahrt erholt und Schlaf für die nächsten Tage vorgeholt. Der erste Eindruck am Mittwoch von der EuroMUN war überwältigend. Die Veranstaltungsräume, die Gestaltung, sowie die Organisation ließen den Gedanken, dass es sich um eine bloße Simulation der United Nations handelte, in den Hintergrund rücken.

In den Sessions, die am Donnerstag um 9 Uhr begannen, war unsere Delegation in sieben verschiedenen Komitees vertreten. Wir alle haben die Diskussionen in unseren Komitees als sehr intensiv und spannend empfunden, die immer wieder durch neue Aspekte und Beiträge angeregt, aber nur sehr selten vom eigentlichen Thema abgelenkt wurde. Dies spiegelte sich auch darin wieder, dass viele von uns von sehr schnellen und effektiven Entscheidungsprozessen berichten konnten.

Geleitet wurden wir alle von erfahrenen und aufgeschlossenen Chairs, die es verstanden die Atmosphäre unserer Sitzungen zwischen dem nötigen Ernst aber auch dem Verständnis für Unklarheiten auf einem sehr angenehmen Level zu balancieren. Die Länge der Sitzungen war optimal darauf abgestimmt, dass sich alle Delegierten noch auf Diskussion und Thema konzentrieren konnten und einem nicht zu wenig Zeit für ausführliche Meinungsbildungsprozesse zur Verfügung stand. Zudem war die Stimmung in allen Komitees und zwischen den einzelnen Teilnehmern so freundlich und aufgeschlossen, dass auch Pausen wie die „coffee break“ für weitere Diskussionen und Austausche genutzt werden konnten und wir über unsere Delegation hinaus die unterschiedlichsten Studenten aus der ganzen Welt kennen lernen konnten.

In den verschiedenen Angeboten des social programs haben wir als Delegation oft wieder zusammen gefunden und die Tage gemeinsam ausklingen lassen.

Insgesamt waren die fünf Tage durchzogen von strukturierten, intensiven und spannenden Diskussionen, die bis auf einige Ausschweife immer themabezogen und lösungsorientiert verliefen. Diese Sessions wurden von einem Rahmenprogramm begleitet, das den niveauvollen, aufgeschlossenen und freundlichen Sitzungen in Nichts nachstand.

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